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Zeit, den Hund zu verspeisen

Zeit, den Hund zu verspeisen

Ökologisch ordentlich verhalten sich Menschen, die kleine oder keine Autos fahren. Auch ein kleiner bis mittelgroßer Hund wird gerne in der Gesellschaft umweltbewusster und naturverbundener Menschen gesehen. Doch nun ist es Zeit, wenigstens in der Haustierfrage umzudenken. Neuseeländische Forscher haben ausgerechnet, wieviel Kohlendioxid ein Hund im Lauf seines Lebens verursacht. Und sie haben herausgefunden, dass der Hund genau so viel Kohlendioxid verursacht wie Bau und Betrieb eines Toyota Landcruiser, dessen Besitzer so um die 10000 Kilometer im Jahr fährt. Sie sagen: Für Menschen, die sich wirklich um die Umwelt sorgen, ist es Zeit, den Hund abzuschaffen.  

Umweltexperten zweifeln daran, dass die Zahlen tatsächlich so spektakulär sind. Aber auch sie geben zu, dass Hunde durch ihren hohen Fleisch- und Getreidefutter-Verbrauch überproportional viel Energie verbrauchen und damit klimaschädliche Gase verursachen. Sie verweisen jedoch auf die positiven Effekte, die das Halten von Hunden und Katzen für die gesamte Gesellschaft hat.

Die Autoren der Studie, Robert und Brenda Vale, sind Architekten, die sich auf umweltbewusstes Bauen spezialisiert haben. Sie empfehlen: Statt Hunde und Katzen sollten die Menschen wieder anfangen, Hühner und Kaninchen zu halten. Ach ja: Eine Katze entlässt in ihrem Leben genau so viel Kohlendioxid in die Umwelt wie ein VW Golf, und wer einen Plasma-TV-Bildschirm kauft, sollte sich schon mal überlegen, ob er dafür den Hamster schlachtet. Und Goldfische? Verbrauchen etwa so viel wie zwei Handys.

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